Hermann Lieber wurde am 21.07.1877 in Csejte geboren und lebte in Csejte (Cachtice), Thüngen, Würzburg, Köln, Haifa, Tel Aviv.
Seine Eltern waren Lieber Broich (Bernhard) (17.12.1844–31.03.1920) und Lieber Hanny geb. Just (um 1847–17.12.1929).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lieber Jette geb. Massenbacher, die Ehe wurde am 1907 in Würzburg geschlossen.
Er starb am 1948 in Aviv,.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Kultusbeamter. In der Rabbinerfamilie Broich und Hanny Lieber in der damals ungarischen Gemeinde Hostim und anderen, heute slowakischen Orten der Region aufgewachsen. Er kam in jungen Jahre nach Deutschland. Im Juni 1905 zog er von der unterfränkischen Gemeinde Thüngen, wo er wohl kürzere Zeit arbeitete, nach Würzburg. Er war hier als Schächter und Kantor für die Israelitische Kultusgemeinde tätig. 1907, im Jahr seiner Eheschließung erhielt er die Einbürgerung (Deutsche Staatsangehörigkeit und das Heimatrecht der Stadt Würzburg. Hermann Lieber wechselte Ende 1909 als Kultusbeamter nach Köln. Mit seiner Ehefrau Jette emigrierte er 1938 nach Haifa. Anscheinend 1948 im Palästinakrieg durch einen arabischen Scharfschützen in Tel Aviv getötet. [1016].