Josef Liebmann (1872 - 1943)

Josef Liebmann wurde am 15.08.1872 in Steinach a. d. Saale geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Steinach a. d. Saale, Bad Kissingen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Liebmann Daniel (8.6.1838) und Liebmann Regina geb. Schwab (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Liebmann Selma geb. Rothstein.

Sein Kind war Liebmann Ludwig (07.06.1904–April 1980).

Er starb am 31.05.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Kaufmannsfamilie Daniel und Regina Liebmann in der unterfränkischen Gemeinde Steinach und der nahen Kreisstadt Bad Kissingen aufgewachsen; vor 1904 in Bad Kissingen verheiratet. Um 1916 war er als Reisender für die Weinhandlung "N. Fromm" in Kitzingen tätig. Von 1916 bis 1918 Kriegsteilnehmer im I. Weltkrieg. Nach seiner Rückkehr ließ er sich in Würzburg nieder und gründete die Wein- und Spirituosenhandlung "Josef Liebmann & Sohn" in der Domerschulstraße 11), später Annastraße 18. NS-Regime 1940/41 Zwangsarbeit bei der Stadt Würzburg; aus Gesundheitsgründen befreit. Josef Liebmann kam im Januar 1941 mit seiner Ehefrau Selma in das Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Beide wurden am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.