Rosalie Lindeck geb. Wolf (1870 - 1943)

Rosalie Lindeck geb. Wolf wurde am 21.12.1870 in Herxheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Herxheim, Kaiserslautern, Berlin, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Wolf Amalie geb. Albert (29.10.1839–17.02.1929) und Wolf Jonathan (um 1835–12.05.1904).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lindeck Hans geb. Levy, die Ehe wurde am 1893 geschlossen.

Ihr Kind war Ackermann Anna geb. Lindeck (15.06.1894–02.05.1982).

Sie starb am 14.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosalie Lindeck wuchs in der Familie Jonathan und Amalie Wolf in der Gemeinde Herxheim, Rheinland-Pfalz, auf und lebte ab ihrer Heirat 1893 mit dem Fabrikanten Hans Lindeck in der Stadt Kaiserslautern. Im Novemberpogrom 1938 wurde sie, inzwischen verwitwet, vertrieben; das Anwesen und die Gießerei, an der sie beteiligt war, wurden "arisiert" ("Arisierung"). Rosalie Lindeck wollte dann zur Schwester Frieda Reinstein nach Würzburg; der Zuzug wurde ihr zunächst nicht genehmigt. Sie ging deshalb zur Tochter Anna Ackermann nach Berlin. Nach einigen Monaten kam sie nach Würzburg [1078] und lebte bei der Schwester, zuletzt im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. Am 23. September 1942 wurden beide ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1023; Kaiserslautern][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.