Hermann Loewy (1918 - 1941)

Hermann Loewy wurde am 10.11.1918 in Rawicz geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rawitsch, Würzburg, Frankfurt am Main, Enschede, KZ Mauthausen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er starb am 24.07.1941 in KZ Mauthausen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerstudent. Hermann Loewy wurde Ende 1918 in der früher preußischen Stadt Rawitsch geboren. Seine Eltern verließen wohl bald darauf die dann polnische Stadt und lebten später in Breslau(?) und Frankfurt. Hermann studierte ab 1937, anscheinend nach einer Religionsausbildung an der berühmten Jeschiwa in Mir, an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. Er wohnte in dem früheren Schulgebäude, zuletzt Internat, in der Bibrastraße 6. Im Novemberpogrom 1938 mit anderen Seminaristen festgenommen und in das KZ Dachau gebracht. Er ging nach der Schließung der ILBA durch das NS-Regime im März 1939 zurück nach Frankfurt, emigrierte wohl noch im gleichen Jahr in die Niederlande und nahm an einer Hachscharah in Enschede teil. 1941 kam er in das Mauthausen und wurde dort im Juli 1941 ermordet. Seine verwitwete Mutter Jenny wurde von Frankfurt deportiert, sein jüngerer Bruder(?) Adolf Ludwig, wohl ebenfalls zur Hachschara in Enschede, wurde nach Auschwitz verschleppt. [1016][1002][1003][1026].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.