Julius Loewy (Löwy), Löwy wurde am 12.09.1900 in Hofgeismar geboren und lebte in Hofgeismar, Würzburg, noName, England, London.
Seine Eltern waren Löwy Johanna geb. Brandenstein (03.12.1866–29.08.1942) und Löwy Nathan (12.07.1856–1925).
Er starb am 26.07.1959 in London.
Weitere Angaben aus den Quellen: Zahnarzt; Dr. med.dent. Julius Löwy wuchs in der Kaufmannsfamilie Nathan und Johanna Löwy in der nordhessischen Stadt Hofgeismar auf. Zwischen 1920 und 1923 studierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Mitglied Jüdische Studentenverbindung Salia in Würzburg. Er führte später, bis zum Novemberpogrom 1938, eine zahnärztliche Praxis in Hamburg. Bei der folgenden "wikede(Schutzhaft)" in einem KZ erlitt er bleibende körperliche und seelische Schäden. Im August 1939 konnte er, kurz vor Kriegsausbruch, nach England emigrieren und wurde zunächst auf der Isle of Man interniert. Nach dem Krieg bis zu seinem vorzeitigen Ruhestand wegen Invalidität 1957 Zahnarzt in London. [1016] Quellen: -Wolfgang Benz, Das Schicksal des Dr. Julius Löwy: in Heilen und "Sieg Heil" - der Antisemitismus bei den Heilberufen während der NS-Zeit. (Vortrag in der kassenärztlichen Vereinigung Bayern am 30.1.2009 in München) -Julius Loewy, Der Körperschaden oder "Es ist mir nichts passiert", [London] 1958 (katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de; auch in: Juden - Hessen - Deutsche: Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Juden in Nordhessen, 1991, S. 117-126).