Josef Lomnitz wurde am 23.05.1874 in Bischhausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bischhausen (Waldkappel), Mainstockheim, Ghetto Theresienstadt, Kloster Haina. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lomnitz Sofie geb. Kahn.
Sein Kind war Lomnitz Julius (20.03.1909–30.06.1995).
Er starb am 11.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Josef Lomnitz stammte aus der nordhessischen Gemeinde Bischhausen. Er heiratete anscheinend um 1900 in eine Weinhändlerfamilie in der unterfränkischen Gemende Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, ein. Um 1924, als noch 75 jüd. Einwohner gezählt wurden, leitete er mit Siegmund Stern die Israelitische Kultusgemeinde des Ortes. 1929 hielt er als Vertreter des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden (Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern) eine Ansprache bei der Einweihung des Taharahauses im Jüd. Friedhof Allersheim.Der Vater des in Würzburg ausgebildeten Lehrers Julius Lomnitz wurde mit seiner Ehefrau Sofie am 23.September 1942 von Mainstockheim über Würzburg ins Theresienstadt deportiert. [1016][1002][1003][1023; Mainstockheim; Friedhof Allersheim][1025].