Franziska Lonnerstädter geb. Vogel wurde am 12.12.1880 in Wiesbaden geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesbaden, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Vogel Salomon und Vogel Henriette geb. Auerbach.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lonnerstädter Karl Anton, die Ehe wurde am 1913 geschlossen.
Ihr Kind war Koenig (Lonner) Gertrud(e) geb. Lonnerstädter (17.06.1914).
Sie starb am 1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sängerin. Franziska Lonnerstädter wuchs in der Kaufmannsfamilie Salomon und Henriette Vogel in der hessischen Stadt Wiesbaden auf. Nach einem Musikstudium war sie anscheinend als Opernsängerin tätig, zumindest ehe sie ab 1913 mit dem wohlhabenden und kulturell engagierten Kaufmann Karl Lonnerstädter in Würzburg lebte. 1914 wurde hier ihre Tochter Gertrud geboren. NS-Regime: Das Ehepaar war Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Juli 1938 Aufgabe des Familiengeschäfts am Würzburger Marktplatz. Januar 1942 Räumung der langjährigen Familienwohnung in der Rottendorfer Straße 23 und zwangsweise Unterbringung in "Judenhäusern". Ab Juni 1942 lebten Franziska und Karl Lonnerstädter in engsten Verhältnissen im "Jüd. Unterkunftsheim" Bibrastraße 6. Sie waren unter den wenigen Dutzend jüd. Einwohnern, die nach den großen Deportationen des Jahres 1942 noch in Würzburg verblieben. Am 17.Juni 1943 wurden beide ins Theresienstadt deportiert; am 16.Oktober 1944 von dort ins Vernichtungslager Auschwitz. [1016][1003][1005][1027][1062][1078].