Salomon (Salem) Lonnerstädter wurde am 30.08.1868 in Veitshoechheim geboren und lebte in Veitshöchheim, Würzburg, Frankfurt am Main, Jerusalem, Tel Aviv.
Seine Eltern waren Lonnerstädter Babette geb. Adler (20.11.1827–?vor 1910) und Lonnerstädter Salomon (um 1820–Sept. 1868).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lonnerstädter Rosa geb. Hommel, die Ehe wurde am 1905 geschlossen.
Sein Kind war Lonnerstädter Siegfried (24.05.1910).
Er starb am um 1951 in Aviv,.
Weitere Angaben aus den Quellen: Salomon (Salem) Lonnerstädter wuchs als jüngstes Kind der Kaufmannsfamilie Salomon und link(Babette Lonnerstädter (Adler)#26667) in Veitshöchheim bei Würzburg auf. Er besuchte zwei Klassen Realschule in Bad Kissingen, wo seine Schwester Dina Ehrenreich verheiratet war. [1161] Anfang 1903 zog er nach Würzburg und übernahm zunächst die Generalagentur einer Versicherungsgesellschaft. Nach seiner Heirat 1905 mit Rosa Hommel aus Würzburg war er von 1906 bis 1909 Teilhaber der Firma "L. Blumenthal" (Großhandlung für technische Artikel); 1909 meldete er das Gewerbe "Zementwarenfabrikation" an; um diese Zeit war er auch als Farbenhändler tätig. 1913/14 Agent einer Feuerversicherung, dann führte er eine "Warenagentur ohne Lager". Salomon Lonnerstädter zog im April 1914 nach Frankfurt am Main; seine Frau Rosa folgte ihm wenig später mit der Tochter Miriam und dem Sohn link(Siegfried#26677 nach. [1016] Der letzte Eintrag Salem Lonnerstädters im Frankfurter Adressbuch ("Hausverwalter") stammt aus dem Jahr 1934. Die Tochter Miriam war bereits 1932 nach Palästina ausgewandert. Auch Salomon Lonnerstädter konnte nach Palästina emigrieren. Er lebte zunächst in Jerusalem, zuletzt in einem Altersheim in Tel Aviv, wo er um 1951 starb. Seine beiden Kinder haben überlebt. [1161].