Wilhelm John Lubosch (1875 - 1938)

Wilhelm John Lubosch wurde am 28.03.1875 in Berlin geboren und lebte in Berlin, Jena, Würzburg, Gundelsheim (Württemberg).

Seine Eltern waren Lubosch Fanny geb. Sternfeld (um 1850) und Lubosch Simon (um 1845).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lubosch Else geb. Raehlmann, die Ehe wurde am 1911 in Weimar geschlossen.

Sein Kind war Lubosch Richard (06.12.1912).

Er starb am 16.02.1938 in Gundelsheim.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hochschullehrer; Prof. Dr. med. Der zur evangelischen Konfession konvertierte Wilhem Lubosch wuchs in der Fabrikantenfamilie Simon und Fanny Lubosch in Berlin auf, wo er auch sein Medizinstudium absolvierte und promovierte. Assistentenjahre in Breslau und Jena; 1902 Privatdozent Jena. 1912 kam er von dort nach Würzburg als Prosektor am Anatomischen Institut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Ernennung zum außerordentlichen Professor (Professur). I. Weltkrieg: Kriegsdienst in einer bayerischen Kriegs-Lazarett-Abteilung; Stabsarzt der Reserve. 1921 Ernennung zum ordentlichen Professor; ab 1925 Abteilungsleiter für topographische und angewandte Anatomie am Anatomischen Insitut; Vorlesungen und maßgebliche Veröffentlichungen im anatomisch-zoologischen Bereich. NS-Regime: 1933 "freiwillig" aus dem Senat der Universität ausgeschieden; zum Jahresende ging er vorzeitig in den Ruhestand (Berufsverbot). Wilhelm Lubosch starb 1938 in der Stadt Gundelsheim, Baden-Württemberg. [1016] Quellen: -Wilhelm Lubosch -Martin Hofer, Hans Rietschel (1878-1970), Direktor der Universitäts-Kinderklinik Würzburg von 1917 bis 1946, 2006, 037 (Dissertation Universität Würzburg).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.