Ernst Magnus-Alsleben wurde am 10.07.1879 in Berlin geboren und lebte in Berlin, Basel, Würzburg, Ankara.
Seine Eltern waren Magnus-Alsleben Emma geb. Boehm (um 1850) und Magnus-Alsleben Moritz (vor 1910).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Magnus-Alsleben Alice geb. Gutknecht, die Ehe wurde am 1913 in Basel, geschlossen.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Magnus-Alsleben Margarite geb. Gysin.
Er starb am 12.04.1936 in Ankara,.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hochschullehrer, Prof. Dr. med. Er stammte aus der Kaufmannsfamilie Moritz und Emma Magnus-Alsleben in Berlin. 1911 zog er von Basel nach Würzburg und war hier Privatdozent und Assistent an der Universitätsklinik ( Universitätsklinikum Würzburg). 1913 Ehe mit der Ärztin Alice Gutknecht; konvertiert zur evangelischen Konfession. I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer als Militärarzt; Frontkämpfer, EK I, II (Eisernes Kreuz) und andere Auszeichnungen. Ernennung zum außerordentlichen, dann ordentlichen Professor für Innere Medizin. Ab 1920 Vorstand der Universitäts-Poliklinik; er nahm sich dabei besonders der armen Patienten an. Politisch rechtsstehend, Mitglied in einer Vereinigung Deutschnationaler Hochschullehrer (Deutschnationale Volkspartei). Mitglied des Akademischen Senats der Universität Würzburg (um 1932). NS-Regime: Zum Jahresende 1935 wurde er wegen seiner jüd. Herkunft nach dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums entlassen. Zuvor schon, im September 1935, war er mit seiner zweiten Ehefrau Margarite 1935 in die Türkei emigriert, wo er mit anderen verfolgten Medizinern am Ausbau des Gesundheitswesens mitarbeitete; an einem Musterkrankenhaus in Ankara tätig(?). [1016] -Poliklinik Würzburg -Exil in der Türkei.