Ernst Mai (1878)

Ernst Mai wurde am 26.10.1878 in Hanau geboren und lebte in Hanau, Würzburg, Berlin.

Seine Eltern waren Mai Berta geb. Speier, Speyer (Speier) (10.05.1845–31.08.1915) und Mai David (18.09.1844–07.01.1922).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mai Ines geb. Holthoff, die Ehe wurde am 1913 geschlossen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt; Dr. med. Ernst Mai wuchs als drittes von vier Kindern in derKaufmannsfamilie David und Berta Mai in den Städten Hanau und, ab 1884, in Würzburgauf. Er besuchte hier das Neue Gymnasium. Nach seinem Militärdiest als Einjährig-Freiwilliger studierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch 1903 promovierte. Fortbildung als Internist und Neurologe. Er lebte dann, wie sein Bruder Ludwig und seine Schwester Minna Flake, lange Zeit in der deutschen Hauptstadt Berlin; vor 1910 dort Facharzt für Innere und Nervenkrankheiten; ab 1913 verheiratet mit einer nichtjüd. Ehefrau. Zuletzt wohl Facharzt für Innere Medizin am Lützowplatz in Berlin-Tiergarten; um 1939 emigriert(?). Ernst und Ludwig Mai wurde durch das NS-Regime der Doktorgrad entzogen; beide wurden 2011 durch die Universität Würzburg öffentlich rehabilitiert. [1016] Quellen: -Ernst Mai, Untersuchungen über den Zuckungsablauf bei Änderung des Wassergehaltes des Muskels. (Dissertation Universität Würzburg 1903 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Ernst Mai, Aus dem Sanatorium Taunusblick in Königstein, Leitung Dr. O. Kohnstamm: Über gekreuzte Lähmung des Kältesinnes. Beitrag zur Physiologie der Hautsinnesbahnen, 1904 (Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten, 1904, 182-205).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.