Ludwig Mai (1874 - 1943)

Ludwig Mai wurde am 04.04.1874 in Hanau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hanau, Würzburg, Berlin, Paris, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Mai Berta geb. Speier, Speyer (Speier) (10.05.1845–31.08.1915) und Mai David (18.09.1844–07.01.1922).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mai Flora geb. Rothschild, die Ehe wurde am 1909 geschlossen.

Er starb am 18.01.1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Chemiker, Dr. In der Kaufmannsfamilie David und Berta Mai in den Städten Hanau und Würzburg aufgewachsen. Studium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1896 Promotion. Er lebte später in der deutschen Hauptstadt Berlin, wie auch seine Geschwister Ernst Mai und Minna Flake. Ernst Mai war hier anscheinend beim Kaiserlichen Patentamt (später Reichspatentamt) tätig; er wohnte 1910, wie sein Bruder Ernst, in der Keithstraße 13 im Stadtteil Berlin-Tiergarten. Als Oberregierungsrat wurde er wohl im NS-Regime nach dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" entlassen. Aberkennung des Doktortitels durch die Universität Würzburg; 2011 namentlich rehabilitiert. Ludwig Mai emigrierte 1939 nach Frankreich und wurde vermutlich von Paris ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1002][1003][1005] Quelle: -Ludwig Mai, Über Imidokohlensäurederivate und die sogenannten normalen Cyansäureaether. (Dissertation Universität Würzburg 1896 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.