Gertrud Mainzer geb. Sinzheimer (1914 - 2010)

Gertrud Mainzer geb. Sinzheimer wurde am 13.03.1914 in Frankfurt geboren und lebte in Frankfurt am Main, Niederlande, Lager Westerbork, KZ Bergen-Belsen, Kuba, New York.

Ihre Eltern waren Sinzheimer Hugo (12.04.1875–16.09.1945) und Sinzheimer Paula geb. Selig (20.05.1890–18.11.1960).

Sie starb am 08.07.2010 in New York.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gertrud Mainzer wuchs in der Familie des Juristen und Politikers Hugo Sinzheimer und seiner aus Würzburg stammenden Ehefrau Paula in Frankfurt am Main auf. NS-Zeit: Sie emigrierte mit ihrer Familieverfolgungsbedingt schon 1933 in die Niederlande und heiratete dort den Rechtsanwalt Richard Mainzer. Während dieser nach der deutschen Besetzung nach Kuba fliehen konnte, wurde die mit zwei kleinen Kindern versteckt lebende Gertud Mainzer aufgegriffen und 1944 über das Lager Westerbork ins KZ Bergen-Belsen deportiert. Gertrud Mainter überlebte den Holocaust. Nach Kriegsende emigrierte sie mit ihrn Kindern zu ihrem Mann nach Kuba; 1948 übersiedelte die Familie nach New York, wo ein drittes Kind geboren wurde. Gertrud studierte Rechtswissenschaften an der New York University und arbeitete von 1979 bis 1984 als Familienrichterin in New York, danach freiberuflich und als wikien(Adjunct Professor) an der wikien(Cardozo Law School). Mutter von Gabriele, Frank und Susan. [1016][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.