Martha Mandel geb. Mann (1912)

Martha Mandel geb. Mann wurde am 26.12.1912 in Ichenhausen geboren und lebte in Ichenhausen, Höchberg, Würzburg, Fürth, Leipzig, Paris, Schweiz, Israel, Tivon.

Ihre Eltern waren Mann Alice geb. Kahn (10.08.1886–?1942) und Mann Louis (13.01.1879–26.07.1915).

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerin. Martha Mandel stammte aus der Familie Louis und Alice Mann in der beyerisch-schwäbischen Gemeinde Ichenhausen. Ihr Vater fiel 1915 als deutscher Soldat im I. Weltkrieg; ihre Mutter wurde im Holocaust ermordet. Nach sieben Jahren an der Jüd. Volksschule in Ichenhausen besuchte sie eine Realschule in Ulm. Es folgte ihre Lehrerausbildung vom April 1930 bis zum Examen im März 1934 an der Isr. Präparandenschule Höchberg und an der ILBA in Würzburg. Sie unterrichtete dann als Volksschullehrerin an jüd. Schulen in Fürth (1934-1936) und Leipzig (1936-1938). Im Oktober 1938 emigrierte sie nach Paris. Im Dezember 1947 ging sie in die Schweiz, wo sie auch heiratete; im November 1950 nach Israel. Übergangsarbeiten als Dienstmädchen, Erzieherin, Büroangestellte, Köchin und Hauspflegerin. Sie lebte später in Kiriat Tivon/Israel (1982). [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.