George I., Georg Manes geb. Georg wurde am 01.04.1875 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, USA, Berlin, noName.
Seine Eltern waren Manes Adolf (13.03.1837–24.04.1909) und Manes Florentine geb. Nordmann (Sept. 1849).
Er starb am Juni 1953 in USA.
Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt, Psychiater; Dr. med. Als ältestes von sieben Kindern der Familie Adolf und Florentine Manes in Würzburg aufgewachsen. Er besuchte hier das Alte Gymnasium (Wirsberg-Gymnasium). Er studierte dann Medizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Berlin; 1898 Promotion Würzburg. Mitglied der Würzburger Studentenverbindung Wirceburgia (Jüdische Studentenverbindungen); als junger Student erlebte er die Entdeckung der Röntgenstrahlung durch seinen Professor Wilhelm Conrad Röntgen mit und beschrieb diesen historischen Moment später in einem Artikel. Nach seinem medizinischen Examen 1898 in Berlin arbeitete er dort zunächst als wissenschaftlicher Assistent, ehe er in Baden und dann ab 1910 in Hamburg eine Arztpraxis führte. Seit 1901 war er mit der Arzttochter Rachel Durlacher verheiratet; Vater von Julius (*1902) und Beatrice Manes (*1903). Georg Manes, der anscheinend der monistischen Bewegung nahe stand, trat auch als Autor zu sexualwissenschaftlichen Themen hervor. Vom NS-Regime wurde er wohl auch deshalb schwer verfolgt (Bücherverbrennung 1933 in Deutschland) und konnte erst 1941, nach drei Jahren in einem KZ in die USA emigrieren. Über das Ruhestandsalter hinaus arbeitete er dort als Psychiater in Rhode Island und New York. Das Ehepaar Manes feierte im Oktober 1951 im New Yorker Stadtbezirk Bronx das Fest der Goldenen Hochzeit. [1016][1020][1021][1066] Quelle: -Georg Manes, Über Aetiologie und Prognose der Herzneurosen bei jugendlichen Frauen, 1898 (Dissertation Universität Würzburg - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).