Gideon Mannheimer (1850 - 1892)

Gideon Mannheimer wurde am um 1850 in Himmelstadt geboren und lebte in Himmelstadt, Werneck.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mannheimer Babette geb. Freimark.

Seine Kinder waren Mannheimer Rosa (Sara), Rosa geb. Sara (06.06.1891), Dobrina, Mannheimer Karolina (Lina), Karolina geb. Mannheimer (15.03.1888), Mannheimer Isak (Jacques) (18.07.1882–16.10.1927), Abraham Sophie geb. Mannheimer (28.10.1886) und Mannheimer Lazarus Leo, Lazarus (28.12.1883–Mai 1968).

Er starb am 05.11.1892 in Werneck.

Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler in der unterfränkischen Gemeinde Himmelstadt, Landkreis Main-Spessart. Er stammte aus einer schon vor 1800 dort ansässigen Familie. Unter den nur vier Inhabern der jüd. Matrikelstellen findet sich dort 1817 ein "Isaac Maenlein Mannheimer (Handel, 52 Jahre, mit Frau, drei Söhnen und drei Töchtern; Schutzbrief von 1799)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Gideons Familie war gegen Ende des 19.Jahrhunderts als einzige der kleinen Jüd. Gemeinde im Ort geblieben. Ende 1892 gerieten seine acht Angehörigen in eine Notlage als er psychisch erkrankte und kurz darauf in der "Kreis-Irrenanstalt" (Psychiatrische Klinik) in Werneck verstarb. Vater der Weinhändler Isak und Lazarus Mannheimer in Würzburg. [1016][1023; Himmelstadt].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.