Karoline Mannheimer geb. Schülein wurde am 29.02.1888 in Bechhofen (Mittelfranken) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bechhofen, Aub, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Mannheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schülein Rika geb. Meinstein (09.07.1848–21.06.1915) und Schülein Salomon (um 1845).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Mannheimer Hugo, die Ehe wurde am 1911 geschlossen.
Ihr Kind war Lehman (Lehmann) Thea geb. Mannheimer (24.04.1912–17.05.2005).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline Mannheimer wurde 1888 geboren. Sie stammte aus der Viehhändlerfamilie Salomon und Rika Schülein, geb. Meinstein, und wuchs in der mittelfränkischen Gemeinde Bechhofen auf. Sie lebte ab 1911 als Ehefrau des Viehhändlers Hugo Mannheimer in der unterfränkischen Kleinstadt Aub bei Ochsenfurt im Landkreis Würzburg. 1912 wurde ihre Tochter Thea geboren. Ihr Mann fiel am 6. Juni 1917 in Frankreich. Die verwitwete Karoline lebte von da an lange Zeit in Mannheim und zog im August 1938 nach Würzburg. Sie bemühte sich hier vergeblich um Einwanderungspapiere für die USA, wohin ihre Tochter Thea Lehmann emigriert war. Am 27. November 1941 wurde Karoline von ihrem letzten, beengten Quartier im "Jüd. Unterkunftsheim Bibrastraße 6" ("Judenhaus") nach Riga-Jungfernhof deportiert, ein Außenlager des Ghettos Riga. [1016][1003][1078][1057].