Klara Marcus geb. Richheimer (1894 - 1942)

Klara Marcus geb. Richheimer wurde am 15.01.1894 in Heilbronn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heilbronn, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Marcus Simon.

Ihr Kind war Marcus Samuel H. geb. Hans Samuel (15.04.1926–08.09.1994).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Marcus stammte aus der Stadt Heilbronn, Baden-Württemberg. Ab den 1920er Jahren war sie mit dem Apotheker Simon Marcus in Würzburg verheiratet. 1926 wurde hier ihr Sohn Hans Samuel geboren. Außerdem war sie Mitglied im Jüdischen Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Ab 1938 arbeitete sie als Verkäuferin um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Die Familie bemühte sich vergeblich um die gemeinsame Emigration in die USA, konnte aber den heranwachsenden Sohn dorthin in Sicherheit bringen. Ab Juli/August 1941 arbeitete das Ehepaar mit einer Lizenz als "Friseur und Fußpfleger für Juden". Klara war, der Deportationsliste zufolge, zuletzt als Krankenpflegerin tätig. Die Eheleute waren zuletzt im "Jüdischen Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 einquartiert ("Judenhaus"). [1003][1016][1056][1078] Am 25. April 1942 wurden sie nach Krasniczyn in Polen deportiert und wie alle anderen Menschen dieses Transports spätesten im Herbst 1942 im Raum Lublin ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.