Arthur Marx wurde am 01.07.1895 in Mittelsinn geboren und lebte in Mittelsinn, Würzburg, Montevideo.
Seine Eltern waren Marx Markus (09.10.1864–07.09.1933) und Marx Sofie, Sophie (Sofie) geb. Westheimer (11.06.1869–22.06.1937).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Marx Lina geb. Tannenbaum, die Ehe wurde am 1924 geschlossen.
Sein Kind war Seliger, Marx Margot geb. Marx (14.06.1925–?2008).
Er verstarb in Montevideo.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Arthur Marx stammte aus der Familie des Metzgers Markus Marx und seiner Ehefrau Sofie in der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn, Landkreis Main-Spessart. Nach dem Besuch der Volksschule und einer Handelsschule machte er eine kaufmännische Lehre. I. Weltkrieg: Ab 1915 Kriegsteilnehmer; dreimal verwundet, ausgezeichnet mit dem EK II (Eisernes Kreuz). 1921 zog er von seinem Heimatort Mittelsinn nach Würzburg. Von 1922 bis 1926 war er hier Teilhaber der Textilwarengroßhandlung "Julius Sichel & Co." Er führte dann bis September 1938 eine eigene Textilfirma; Sitz Innerer Graben 59). Mitglied Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Geselligkeitsverein "Gesellschaft Casino" Würzburg (Casinogesellschaft). NS-Regime: Im Novemberpogrom 1938 für einige Tage festgenommen; wegen der bevorstehenden Emigration nicht in ein KZ eingewiesen. Arthur Marx emigrierte Ende November 1938 mit seiner Ehefrau Lina und der Tochter Margot nach Montevideo/Uruguay. [1016].