Isidor Marx wurde am 20.12.1893 in Mittelsinn geboren und lebte in Mittelsinn, Karlstadt, Würzburg, Montevideo.
Seine Eltern waren Marx Markus (09.10.1864–07.09.1933) und Marx Sofie, Sophie (Sofie) geb. Westheimer (11.06.1869–22.06.1937).
Er starb am vor 1985 in Montevideo.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Isidor Marx wuchs in der Metzgerfamilie Markus und Sofie Marx in der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn, Landkreis Main-Spessart, auf. Nach sieben Jahren Volksschule dort machte er eine kaufmännische Lehre und besuchte die Fortbildungsschule (Berufsschule) in der nahen Kreisstadt Karlstadt. Danach arbeitete er in verschiedenen Orten. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer, -dienst; 1915 verwundet, ausgezeichnet mit dem EK II (Eisernes Kreuz). Nach einer kurzen Tätigkeit als Vertreter für eine Schuhcremefabrik zog er 1920 nach Würzburgund gründete ein Manufakturwarengeschäft (Textilien). Ab 1923 war er bis zur Schließung im August 1938 Teilhaber der Weißwarenhandlung (Wäsche) des Verwandten Aron Marx in der zentralen Augustinerstraße 8. Im Novemberpogrom 1938 für kurze Zeit inhaftiert; er emigrierte Ende des Monats mit dem Bruder Arthur Marx nach Montevideo/Uruguay. [1016].