Rosa Massenbacher (1892 - 1943)

Rosa Massenbacher wurde am 17.08.1892 in Burghaslach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burghaslach, Würzburg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Massenbacher Helene geb. Blum (um 1860–16.06.1924) und Massenbacher Maier (um 1855).

Ihr Kind war Levi Laura geb. Massenbacher (02.05.1890–1980).

Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Massenbacher lebte wohl bis zum Novemberpogrom 1938 im Haus ihrer Eltern Maier und Helene Massenbacher in der mittelfränkischen Marktgemeinde Burghaslach. Sie war die ältere Schwester von Leo und Max Massenbacher in Würzburg. Rosa Massenbacher wurde dann wohl, wie die anderen in Burghaslach verbliebenen jüdischen Bürger, mehrere Tage in einem Gasthaus eingesperrt, um den Wegzug aus ihrer Heimatgemeinde zu erzwingen. Sie kam im Dezember 1938 nach Würzburg und versuchte vergeblich, nach Palästina zu emigrieren. Ab Juni 1940 arbeitete sie als Dienstmädchen im Israelitischen Kranken- und Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20, nach dessen Schließung im Sammelquartier in der Bibrastraße 6. Am 17. Juni 1943 wurde Rosa Massenbacher mit der letzten größeren Gruppe jüdischer Bürgerinnen und Bürger von Würzburg ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort wohl kurz darauf ermordet. [1016][1003][1005][1023; Burghaslach].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.