Ludwig (Lothar), Lothar (Ludwig) Masser (1883 - 1941)

Ludwig (Lothar), Lothar (Ludwig) Masser wurde am 08.10.1883 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, München, Ghetto Kowno. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Masser David (08.09.1856–27.05.1928) und Masser Josefine (Beppi) geb. Rosenheim (03.09.1860–um 1940).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Masser Gertrude geb. Hirsch, die Ehe wurde am 03.09.1926 in München geschlossen.

Sein Kind war Masser Wolfgang Bernhard (24.12.1927).

Er starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bankdirektor. Lothar (zunächst Ludwig) Masser wuchs in der Viehhändlerfamilie David und Josefine Masser in Würzburg auf. Er besuchte hier die Kreisrealschule (Röntgen-Gymnasium Würzburg) und arbeitete nach seiner Berufsausbildung als Kaufmann in verschiedenen Städten. Im Januar 1912 zog er nach München; dort machte er eine Karriere in der Bankbranche. Ab 1926 war er mit der Musiklehrerin Gertrude Hirsch verheiratet; 1927 wurde ihr Sohn Wolfgang geboren. NS-Regime: Vor dem anzunehmenden Berufsverbot findet sich die Berufsbezeichnung "Bankdirektor", dann "Bankabteilungsdirektor a.D." Lothar Masser wurde mit seiner Ehefrau am 20.November 1941 von München ins Kowno deportiert und nach der Ankunft ermordet. [1016][1003][1005][1024][1064][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.