Wilhelm Masser (1881 - 1940)

Wilhelm Masser wurde am 12.07.1881 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ludwigshafen, Hof, Germersheim, München. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Masser David (08.09.1856–27.05.1928) und Masser Josefine (Beppi) geb. Rosenheim (03.09.1860–um 1940).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Masser Nelly geb. Süßer, die Ehe wurde am 21.01.1909 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Masser Elisabeth Johanna (13.08.1920).

Er starb am 14.03.1940 in München.

Weitere Angaben aus den Quellen: Richter; Dr. jur. Wilhelm Masser wuchs in der Viehhändlerfamilie David und Josefine Masser in Würzburg auf. Er besuchte hier ein Humanistisches Gymnasium und studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1906 Promotion. Nach seiner Berufsvorbereitung arbeitete er als Amtsanwalt in Ludwigshafen(1909), Staatsanwalt in Hof (1911), dann als Amtsrichter in Germersheim (1915). Am I. Weltkrieg nahm er als Frontkämpfer teil; Unteroffizier. Ab 1919 war er als Amtsrichter in München tätig; 1927 Beförderung zum Oberamtsrichter. NS-Regime: Zum Jahresende 1935 Entlassung nach dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums". November 1938 bis anuar 1939 "Schutzhaft" nach dem Novemberpogrom 1938 im KZ Dachau und einem Gestapo-Gefängnis. An den Folgen der Misshandlungen und unterbliebenen ärztlichen Hilfeleistungen im März 1940 verstorben. Seine Witwe Nelly geb. Süßer aus Würzburg wurde Ende 1941 mit seinem Bruder Lothar Masser und dessen Ehefrau von München deportiert. [1016][1003][1024] Quelle: -Reinhard Weber, Rechtsnacht - Jüdische Justizbedienstete in Bayern nach 1933, 2012, 165.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.