Heinrich Mayer (1843 - 1933)

Heinrich Mayer wurde am 06.08.1843 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg.

Seine Eltern waren Mayer Mina geb. Karlebach (Carlebach) (um 1820–?vor 1900) und Mayer Wolf (um 1810–?vor 1900).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mayer Rosalie, Rosa geb. Carlebach (Karlebach), Carlebach, die Ehe wurde am 1884 in Darmstadt geschlossen.

Seine Kinder waren Mayer Josef, Joseph (12.03.1886–24.12.1986), Heilbronner Flory geb. Mayer (21.02.1890–25.02.1987), Heilbronner Caecilie (Cilli,Cissy) geb. Mayer (27.06.1888–28.04.1911) und Mayer Arthur (30.05.1887–26.09.1978).

Er starb am 09.08.1933 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Fabrikant; Privatier. Heinrich Mayer stammte aus der alteingesessenen Familie Wolf und Mina Mayer in Würzburg. Er übernahm um 1885 die väterliche Zigarrenfabrik; einige Jahre danach erwarb er die Tabakfabrik "J.G. Eisenmann & Co." (Sanderstraße, später Ständerbühlstraße 13); Teilhaber mit David Mayer, dann Regine Mayer. 1905 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Um 1920 Ruhestand; Geschäftsübergabe an den Sohn Josef und den Neffen Jacques Mayer. Ehrenamt: Nach 1900 war er über fast drei Jahrzehnte dritter Vorsitzender der IKG Würzburg(Israelitische Kultusgemeinde); bei seinem Ausscheiden wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Verwaltungsmitglied der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. Vorsitzender des Schulausschusses der Isr. Unterrichts- und Erziehungsanstalt (Jüd. Volksschule; um 1900). Langjähriges Mitglied, zeitweise Vorsitzender (1880er Jahre) des Geselligkeitsvereins "Casino" (Casinogesellschaft). [1016] 1919 war er Trauzeuge bei der Eheschließung seines Sohnes Josef mit Margareta Franziska Berney. [1073].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.