Jacques Mayer wurde am 28.01.1888 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Frankreich, England, New York.
Seine Eltern waren Mayer Isidor (18.10.1848–04.03.1899) und Mayer Regine (Regina) geb. Ettlinger (21.06.1863–Jan. 1945).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mayer Dorothea geb. Hirschberg, die Ehe wurde am um 1920 geschlossen.
Sein Kind war Wolff Angelika geb. Mayer (06.10.1926–20.12.1995).
Er starb am März 1969 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jacques Mayer wuchs in der Fabrikantenfamilie Isidor und Regine Mayer in Würzburg auf. Nach Schul- und Lehrjahren in der Stadt trat er in die Zigarrenfabrik "J.G. Eisenmann & Co." der Familie ein, die er mit dem Vetter Josef Mayer fortführte und ausbaute; 1919 war er dessen Trauzeuge. [1073]. Ehrenamt: Mitglied Deutsche Demokratische Partei, Deutsche Friedensgesellschaft, "Frankenloge" (Bne Briss), Jüd. Turn- und Sportverein, Jüd. Schulverein, Geselligkeitsverein "Casino" (Casinogesellschaft); längere Zeit Vorstandsmitglied im jüd. Geselligkeitsverein "Club 1912". Ab Ende der 1920er Jahre war er Verwaltungsmitglied der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde). Ehemann von Dorothea Hirschberg und Vater von Angelika (Wolff). NS-Zeit: Ab 1933 war er Ortsvorsitzender des Kulturbund Deutscher Juden; im März 1934 wurde Jacques Mayer als Nachfolger von Sigmund Seligsberger in den Landesbeirat für Bayern delegiert. Juni 1938 Schließung (Verkauf) seiner Firma. Im Novemberpogrom 1938 festgenommen; nach zweiwöchiger "Schutzhaft" in Würzburg entlassen (auf Anweisung des Propagandaministeriums wegen seiner Funktionen im Jüd. Kulturbund); Haussuchung, weil er Zerstörungen in seinem Anwesen fotografiert hatte. Die Villa seiner Familie in der Sonnenstraße 13 im Stadtteil Sanderau ist heute Sitz einer Studentenverbindung. Der ab 1930 verwitwete Jacques Mayer emigrierte Ende Dezember 1938 mit der Tochter Angelika und seiner Mutter Regine Mayer über Frankreich nach England; im August 1940 mit ihnen weiter nach New York; Überfahrt von Liverpool auf dem Schiff "Samaria". Jacques Mayer verstarb 1969 mit 81 Jahren in New York. [1016][1021] Quellen: -ancestry.com (New York, Passenger Lists; Social Security Death Index).