Jakob Mayer wurde am 21.01.1870 in Angeltuern geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Angeltürn, Goßmannsdorf, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mayer Klara geb. Saalheimer.
Sein Kind war Mayer Max (um 1900).
Er starb am 29.03.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Jakob Mayer stammte aus der kleinen, schon 1913 aufgelösten Jüd. Gemeinde im Ort Angeltürn im nördlichen Baden-Württemberg. Er war in der nahen unterfränkischen Gemeinde Gossmannsdorf, Landkreis Würzburg, verheiratet und führte dort einen Schnittwarenladen (Textilwaren). Jakob Mayer war ab den 1920er Jahren im Vorstand der Israelitische Kultusgemeinde Goßmannsdorf und führte sie ab den 1930er Jahren als ihr letzter Vorsitzender. NS-Regime: 1939 wurden seine Anträge auf Zuzug nach Würzburg wegen der "Überfüllung der jüd. Alters- und Wohnheime" abgelehnt. Er musste im Oktober 1939 sein Haus in Großmannsdorf verkaufen. Im März 1940 wurde er mit der Ehefrau in das Altersheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg aufgenommen. Beide wurden am 23.September 1942 mit dem letzten großen Alterstransport aus Unterfranken ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1025][1078].