Max Meyer (1890 - 1954)

Max Meyer wurde am 08.02.1890 in Berlin geboren und lebte in Berlin, Straßburg, Würzburg, Ankara, Teheran.

Seine Eltern waren Meyer Edmund (1864–1931) und Meyer Elise geb. Levy (um 1865–1916).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Meyer Ulrike geb. Ansorge, die Ehe wurde am 1917 geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Meyer Charlotte geb. Jassmann, die Ehe wurde am 1948 geschlossen.

Seine Kinder waren Macy Elsie Herta (Lisl) geb. Meyer (?08.02.1922–03,12.2009) und Tarver Helga geb. Meyer (um 1920).

Er starb am 06.11.1954 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt, Hochschullehrer; Prof. Dr. med. Max Meyer stammte aus der Arztfamilie Prof. Edmund und Elise Meyer in Berlin. Er besuchte dort ein Gymnasium und studierte dann in Berlin und Straßburg; Mitglied der Studentenverbindung Corps Suevia Straßburg. 1914 Promotion. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer als Sanitätsoffizier, Bataillonsarzt; zweimal verwundet, Eisernes Kreuz I, II und andere Auszeichnungen. 1919/20 Assistent am Pathologischen Institut des Krankenhauses Berlin-Charlottenburg. Ab 1920 an der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg tätig; Assistent, dann Oberarzt. 1923 Habilitation in Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde; Privatdozent; 1927 außerordentlicher Professor. Mitglied einer Gruppierung Deutschnationaler Hochschullehrer (Deutschnationale Volkspartei). NS-Regime: Der 1905 zur evangelischen Konfession konvertierte Max Meyer emigrierte nach dem Berufsverbot ("Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums") im Oktober 1935 in die Türkei. Berufung zum Direktor der HNO-Klinik am staatlichen Musterkrankenhaus in Ankara durch die türkische Regierung; Professor. Es folgte von 1941 bis 1947 eine Professur an der Universität Teheran/Iran. 1947 Rückkehr nach Würzburg; 1947 ordentlicher Professor, 1950/51 Dekan der medizinischen Fakultät. 1951-1953 Rector magnificus der Universität Würzburg. Mitglied, Ehrenmitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften; Auszeichnungen, so der Guyot-Preis der Universität Groningen (1934). [1016] -Exil in der Türkei.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.