Rosalie Meijer (Meyer) geb. Schloß (1894 - 1942)

Rosalie Meijer (Meyer) geb. Schloß wurde am 30.01.1894 in Marktbreit geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Marktbreit, Würzburg, Enschede, Arnheim, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schloß Bella geb. Feldenheimer (19.03.1867–11.12.1920) und Schloß Max (28.09.1864).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Meijer (Meyer) Willy (Wilhelm), die Ehe wurde am 1922 in Würzburg geschlossen.

Sie starb am 12.10.1942 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosalie (Rosel, Rosy) Meyer wuchs in der Weinhändlerfamilie Max und Bella Schloß in Marktbreit, Landkreis Kitzingen, und der Stadt Würzburg auf. Sie war hier auch ab 1922 mit dem aus den Niederlanden stammenden Kaufmann Willy Meijer (Meyer) verheiratet und wohnte weiter im Elternhaus in der St.-Benedikt-Straße 11. Rosalie war Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Im August 1937 emigrierte sie mit ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt Enschede, wo sich schon ihr verwitweter Vater aufhielt. Die zuletzt anscheinend allein in der Stadt Arnhem lebende Rosalie Meijer wurde 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003][1026][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.