Leon Meyer geb. Meer wurde am 02.05.1917 in Julianow geboren und lebte in Julianow (Polen), Karlsruhe, Würzburg, Frankreich, Bnei Berak.
Seine Eltern waren Meyer Unbekannt und Meyer Unbekannt.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Meyer Ruth geb. Kula, die Ehe wurde am 1942 geschlossen.
Seine Kinder waren Meyer Eliane (03.05.1955), Meyer Anna (05.06.1948), Meyer Eva (05.11.1943), Meyer Rosie (10.07.1949) und Meyer Joil(?) (16.03.1952) sowie weitere 3 Kinder.
Weitere Angaben aus den Quellen: Leon Meyer (Meer) stammte aus einer polnisch-jüd. Familie. Nach dem Tod seiner Eltern 1919/20 wuchs er in der Stadt Karlsruhe, Baden-Württemberg, auf. Er besuchte dort die Volksschule. NS-Zeit: Von März 1932 bis zu seinem Examen im März 1938 Fortbildung, Studium an der Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg. Er engagierte sich hier für die Jüdische Jugendbewegung; 1935-1938 Jugendführer der zionistisch-orthodoxen Bewegung Misrachi. Aushilfsweise übernahm er den Kultusdienst und Religionsunterricht in kleineren Landgemeinden der Umgebung. Ab Sommer 1938 Lehrer an der Jüd. Volksschule in Karlsruhe; gleichzeitig Kultusdienst in der nahen Gemeinde Bretten; weitere Jugendarbeit in Karlsruhe, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft von Iwrit- Lehrern. Im Oktober 1938 emigrierte er nach Frankreich. 1938/39 Fortsetzung der Religionsstudien an der Talmudschule Neudorf bei Straßburg. Ab November 1939 Kriegsdienst, -teilnehmer in der französischen Armee; Mai 1940 Gefangenschaft, im Januar 1942 als Kranker aus einem deutschen Lager entlassen. 1943-1945 Kultusbeamter der Jüd. Gemeinde in Bellac. Leon Meyer war dann ab Ende 1945 in Le Raincy bei Paris tätig; 1945-1947 Fortbildung am Rabbinerseminar in Paris. Weiterarbeit im Misrachi; Einwanderungsberatung für Palästina/Israel. Kurse in jüd. Geschichte und Religion. Er übersiedelte im August 1969 nach Bnei Brak/Israel, wo er bis zu seinem Ruhestand als Finanzbeamter arbeitete. [1016].