Henny Michaelis (1898 - 1942)

Henny Michaelis wurde am 14.06.1898 in Schwalenberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwalenberg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Detmold, Bad Nenndorf, Marburg, Ahlten bei Hannover. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Henriette Michaelis kam am 14. Juni 1898 in Schwalenberg im Kreis Lippe zur Welt. Sie war die Tochter von Samson (1.9.1844-18.10.1920) und Rachel Michaelis, geb. Berliner (geb. 1.4.1863). Von ihren 13 Geschwistern verstarben sechs bereits im Kleinkindalter. Von 1908 bis 1912 besuchte Henny das Lyzeum in Detmold. Danach war sie als Hausgehilfin an verschiedenen Orten eingesetzt, so in Bad Nenndorf, Marburg, Ahlten bei Hannover und zuletzt in Würzburg, wo sie im jüdischen Altersheim in der Konradstraße 3 tätig war. Laut ihrer Gestapo-Akte strebte sie im Jahr 1939 eine Emigration nach Palästina an, wofür sie einen neuen Pass beantragte. Zwar wurden ihr "staatspolizeilich keinerlei Bedenken" beschieden, dennoch kam es nicht mehr zur Ausreise. Stattdessen wurde Henny Michaelis am 25. April 1942 über Krasnystaw nach Krasniczyn deportiert und kam noch im selben Jahr im Raum Lublin ums Leben.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.