Karoline (Lina) Michaelis (Michaelis-Jena) geb. Kastanienbaum (1870 - 1942)

Karoline (Lina) Michaelis (Michaelis-Jena) geb. Kastanienbaum wurde am 30.03.1870 in Kuelsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Külsheim, Würzburg, Jena, Herford. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Kastanienbaum Babette geb. Strauss (um 1843–10.12.1899) und Kastanienbaum Moses (Moritz) (14.10.1836–18.04.1915).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Michaelis-Jena Hermann, die Ehe wurde am 1902 geschlossen.

Sie starb am ?1942 in Herford.

Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline Michaelis wuchs in der Händlerfamilie Moses und Babette Kastanienbaum in der Kleinstadt Külsheim im nördlichen Baden-Württemberg und in Würzburg auf. Ihr Elternhaus befand sich in der Schweinfurter Straße 20 am nördlichen Stadtrand, neben dem florierenden "Rohprodukte"-Betrieb (Recycling) der Familie. Ab 1902 war sie (zunächst) in der Stadt Jena verheiratet mit dem Kaufmann Hermann Michaelis, vermutlich der auch als Schriftsteller tätige, ins Theresienstadt deportierte Hermann Michaelis-Jena. Die auch für Karoline (Lina) Michaelis aufgeführte Deportation von Herford nach Theresienstadt [1002][1003] lässt sich durch Deportationslisten und Theresienstädter Quellen nicht belegen; ihr Name fehlt auch in der Liste der Stolpersteine in Herford.[1016][1002][1003][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.