Moses (Moschek) Michelsohn wurde am 10.07.1880 in Warschau geboren und lebte in Warschau, Frankfurt am Main, Würzburg.
Seine Eltern waren Michelsohn Channa geb. Kornblit (um 1855) und Michelsohn Salomon (um 1850).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Michelsohn Chaja geb. Orschol, die Ehe wurde am 1904 in Warschau geschlossen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Büttner (Küfer); Kaufmann. Moses Michelsohn wuchs in der Händlerfamilie Salomon und Channa Michelsohn in der polnischen Hauptstadt Warschau auf und war dort wohl ab 1904 verheiratet. 1919 kam er von Frankfurt nach Würzburg; er war hier beschäftigt beim Weinhändler Samuel Kohn. Der Zuzug wurde ihm als (unerwünschtem) Ausländer zunächst verweigert, dann bis Juli 1922 dreimal nur kurzfristig genehmigt. Um 1923 verzogen (abgeschoben im Rahmen einer antisemitisch gefärbten Aktion der bayerischen Landesregierung?). [1016].