Max Ludwig Mohr wurde am 17.10.1891 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, München, Rottach-Egern, Shanghai.
Seine Eltern waren Mohr Jeanette (Johanna) geb. Ullmann (07.12.1859–29.07.1941) und Mohr Leon (Leonhard, Leo) (28.01.1855–03.07.1910).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mohr Käthe geb. Westphal, die Ehe wurde am 20.03.1920 in Hamburg geschlossen.
Sein Kind war Mohr Eva (1926).
Er starb am 13.11.1937 in Schanghai.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Mohr wuchs als jüngstes von drei Kindern in der Fabrikantenfamilie Leon und Johanna Mohr in Würzburg auf. Er besuchte hier das Neue Gymnasium und studierte wohl ab 1910 Medizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, ab 1911 in München. I. Weltkrieg: Unterbrechung des Studium; Kriegsteilnehmer ab 1914 als Feldunterarzt; 1917 englischer Kriegsgefangener. Nach seiner Entlassung Fortsetzung des Sudiums; Promotion. Arzt in München, dann in Rottach-Egern. Nach ersten Schreibversuchen im Krieg konzentrierte er sich ab 1920 auf eine Karriere als Schriftsteller. Der heute als Autor fast vergessene Max Mohr war in der Weimarer Republik mit seinen gesellschaftskritischen Romanen, besonders aber mit seinen Bühnenstücken (1922 "Improvisationen im Juni", 1925 "Ramper") sehr erfolgreich. NS-Zeit: Frühe Verfolgung des Autors (Liste der verbrannten Bücher 1933); Ende 1934 flieht Max Mohr nach Shanghai. Seine nichtjüd. Frau Käthe und seine achtjährige Tochter Eva lässt er zurück. In Shanghai arbeitet er wieder als Arzt. 1937 erleidet er mit 46 Jahren einen tödlichen Herzinfarkt. Posthum geehrt mit der Straßenbenennung "Max-Mohr-Straße" in Rottach-Egern; vorgemerkt für einen Straßennamen in Würzburg. [1016].