Adolph, Dr. Müller wurde am 15.03.1838 in Niederwerrn geboren und lebte in Niederwerrn, Bibergau, Würzburg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Müller Klara geb. Müller.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Müller Bertha geb. Lebrecht, die Ehe wurde am 14.2.1871 in Schweinfurt geschlossen.
Seine Kinder waren Müller Ludwig (03.06.1864–22.01.1887), Müller Hugo (10.04.1862–04.05.1924), Müller Gustav (13.06.1865–31.03.1897), Oppenheimer Camilla geb. Müller, Mueller (17.02.1872–20.08.1902) und Haas Klotilde(Chlothilde), Clothilde, Klotilde geb. Müller (17.06.1874–19.10.1942) sowie weitere 6 Kinder.
Er starb am 26.06.1896 in Würzburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Würzburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Adolph Müller stammte aus der unterfränkischen Gemeinde Niederwerrn bei Schweinfurt. Seine Eltern waren der Lehrer Isak Müller aus Mainstockheim und seine Frau Karolina, geb. Friedenthal, aus Niederwerrn. Seine Geschwister waren Ludwig Müller (geb. 16.1.1833 in Niederwerrn) und Mathilde Müller (geb. 12.10.1835 in Niederwerrn). Adolph Müller war dann in Bibergau im Landkreis Kitzingen ansässig, deren kleine Israelitische Kultusgemeinde sich schon um 1907 auflöste. Spätestens 1861 lebte er mit seiner kinderreichen Familie in Würzburg. Aus seinen zwei Ehen hatte er zwölf Kinder, darunter die späteren Würzburger Weinhändler Hugo, Justin und Max Müller sowie der Rechtsanwalt Richard Müller. Adolph Müller hatte eine herausgehobene Stellung in der Jüd. Gemeinde Würzburg als Vorstandsmitglied der Kultusverwaltung und Gründungsmitglied, Vorsitzender der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung von 1884. Sein Wohn- und Geschäftshaus befand sich in der Bibrastraße 25. [1016] Weitere Quellen: Hinweis von Elisabeth Böhrer; Staatsarchiv Würzburg, Jüdisches Standesregister 90 (Niederwerrn); Staatsarchiv Würzburg, Jüdisches Standesregister 159 (Würzburg).