Philipp (Pinkus) Münz (1864 - 1944)

Philipp (Pinkus) Münz wurde am 09.01.1864 in Tarnów geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Tarnow, Posen, Nürnberg, Bad Kissingen, Berlin, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Münz Martha geb. Sauerbach.

Seine Kinder waren Muenz Henry geb. Münz, Heinz (Heinrich) (1894–06.12.1975) und Münz Alfred (27.07.1897–?1944).

Er starb am 15.08.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt; Dr. med., Sanitätsrat. Philipp (Pinkus) Münz stammte aus einer Rabbinerfamilie in der westgalizischen Stadt Tarnow. Er studierte an den Unversitäten Berlin, Würzburg und Leipzig; 1892 Approbation, 1893 Promotion Leipzig. Danach war er als Allgemeinarzt in Nürnberg tätig, nach einigen Jahren zusätzlich in den Sommermonaten als Kurarzt und Inhaber einer Kurpension in der unterfränkischen Kurstadt Bad Kissingen tätig. Initiator, Gründer und ärztlicher Leiter des Isr. Kinderheilstätte Bad Kissingen. Im I. Weltkrieg leistete er freiwilligen Kriegsdienst als Feldarzt. NS-Regime: Die gemeinsame Praxisarbeit mit seinem Sohn Alfred Münz fand spätestens mit seinem Berufsverbot 1938 ein Ende. Im Juli/August 1939, bald nach dem Tod seiner Ehefrau, zog er mit dem Sohn Alfred nach Berlin, wo sein anderer Sohn Heinrich als Zahnarzt lebte. Während dieser emigrieren konnte, wurden Philipp und Alfred Münz am 13.Januar 1943 ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1023][1025][1033][1064][1078] -Philipp Münz.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.