Max Nassauer wurde am 03.10.1869 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, München, Bad Kissingen, Berlin.
Seine Eltern waren Nassauer Ida, Ida (Beda) geb. Sonnemann (26.04.1840–29.07.1908) und Nassauer Jean geb. Jesaias (16.01.1841–19.01.1920).
Er starb am 23.05.1931 in Bad Kissingen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt, Dr. med., Sanitätsrat; Schriftsteller. Max Nassauer wuchs als zweites von sieben Kindern in der Weinhändlerfamilie Jean und link()da Nassauer#27477) in Würzburg auf. Er studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie in Berlin und München; 1894 Promotion in Würzburg. Er war wohl Mitglied der jüd. Studentenverbindung Salia (Jüdische Studentenverbindung) in Würzburg, für die er 1924 eine Gedenkrede hielt. Nach Assistentenjahren in München und Berlin ließ er sich um 1900 als Facharzt für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe in München und machte sich einen Namen duch moderne Behandlungsmethoden. Der sozialmedizinisch engagierte Max Nassauer wurde nach 1900 auch als "dichtender Arzt" (Pseudonym "Dr. Harmlos") bekannt und trat schließlich noch als Übersetzer aus dem Spanischen und Tschechischen hervor. Dr. Max Nassauer starb mit 71 Jahren im unterfränkischen Kurort Bad Kissngen. Seine Witwe Anna geb. Oberndörfer starb 1947 in Großbritannien; Vater von zwei Töchtern. [1016][1066] Quellen: -Max Nassauer -Claudia Meißner, Dr. Max Nassauer: Arzt und Schriftsteller, 2000 (Dissertation Technische Hochschule Aachen).