Karoline (Karola, Carola) Neustädter wurde am 29.09.1872 in Wolfskehlen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wolfskehlen, Frankfurt am Main, Würzburg, Duisburg, Judenlager Köln-Müngersdorf. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Neustädter Johanna geb. Baum (um 1840) und Neustädter Mayer (Meier), Mayer (um 1835).
Sie starb am 10.06.1942 in Judenlager Köln-Müngersdorf.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau. Karoline Neustädter wuchs in der Kaufmannsfamilie Mayer und Johanna Neustädter in der südhessischen Gemeinde Wolfskehlen auf. Sie zog 1904 mit ihrer Schwester Pauline von Frankfurt nach Würzburg. Her gründeten und führten beide bis zur Schließung 1938(?) das Korsettgeschäft "Geschwister Neustädter" (Juliuspromenade, später Domstraße 60). NS-Regime: November 1938 Gestapo-Verhör nach einer Denunziation (Besitz von Handtüchern mit Hotel-Wäschezeichen); eingestellt. Sie zog im Dezember 1938 mit der Schwester nach Duisburg. Beide begingen im Juni 1942 im Sammellager Köln-Müngersdorf (Fort V; Festungsring Köln) Suzid. [1016][1003].