Berta Nussbaum geb. Nußbaum (1889 - 1942)

Berta Nussbaum geb. Nußbaum wurde am 21.08.1889 in Weimarschmieden (Fladungen) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Weimarschmieden, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Nussbaum Nathan, die Ehe wurde am 1927 in ? geschlossen.

Ihr Kind war Nussbaum Karola (20.06.1928–1941/1942).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Berta Nussbaum wurde 1889 geboren. Sie stammte aus einer schon um 1800 in der nordunterfränkischen Gemeinde Weimarschmieden ansässigen Familie. Unter den 17 jüd. Matrikelstellen finden sich dort 1817 auch die Familienvorstände "Samuel Salomon Nussbaum" und "Moses Salomon Nussbaum" - vier Jahre zuvor war im Bayerischen Judenedikt festgelegt worden, dass es nun Juden erlaubt sei, Grundbesitz zu erwerben. Bertas Eltern waren vermutlich der u.a. 20 Jahre lang als Vorstand der israelitischen Gemeinde Weimarschmieden tätige David Nussbaum (geb. 1854) und die aus Nordheim v. d. Rhön stammende Sophie, geb. Siegel (geb. 1853). [1016][1023] Wahrscheinlich im Jahr 1927 heiratete Berta den Schneider Nathan Nussbaum, mit dem sie in Würzburg lebte. 1928 wurde hier ihre Tochter Karola geboren. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1935 lebte Berta mit dessen Bruder Samuel Nussbaum zusammen, der um 1900 mit seinem Bruder die Herrenschneiderei S. & N. N. gegründet hatte, die sich in der Domstraße 68 1/2 befand, wo Berta, Samuel und Karola auch lebten. [1016] Am 27. November 1941 wurde sie mit ihrer Tochter von der langjährigen Familienwohnung in der Domstraße nach Riga deportiert. Samuel Nussbaum wurde am 23. September 1942 nach Theresienstadt verschleppt. [1057][1078][1016][1003] Über Berta Nussbaums genaue Todesumstände ist nichts weiter bekannt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.