Robert Oberndörfer (1871 - 1938)

Robert Oberndörfer wurde am 26.04.1871 in Creglingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Creglingen, Würzburg, Eichtersheim. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Oberndörfer Fanny, Fanny (Fredel) geb. Kellermann (12.11.1829–02.06.1895) und Oberndörfer Salomon (05.07.1830–20.02.1894).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oberndörfer Hannchen geb. Sommer, die Ehe wurde am 1900 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Oberndörfer unbekannt, Frieda (Fradel) (03.07.1901–17.12.1922) und Oberndörfer Siegfried (10.07.1903–13.04.1927).

Er starb am 11.09.1938 in Eichtersheim (Angelbachtal).

Die Grabstätte befindet sich im "Eichtersheim".

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Robert Oberndörfer wuchs in der Kaufmannsfamilie Salomon und Fanny Oberndörfer in der Kleinstadt Creglingen im nördlichen Baden-Württemberg auf. Er zog 1895 von dort nach Würzburg zu und gründete mit dem Verwandten Leopold Kellermann die Kurzwaren-Großhandlung "Kellermann & Oberndörfer". 1900 trennte er sich von seinem Geschäftspartner und gründete eine eigene Firma der Brance. Er ging 1908 mit seiner jungen Fanilie zurück nach Creglingen. Ab 1919 war er verwitwet, wenige Jahre später starben auch seine beiden Kinder Frieda und Siegfried. Robert Oberndörfer beging im September 1938 Suizid in seinem letzten Wohnort Eichtersheim, wo er ebenfalls als Kurzwarenhändler tätig war. Er wurde dort im Jüd. Friedhof beerdigt. [1016][1003][1023][1065][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.