Mathilde Ochs geb. Gutmann wurde am 14.01.1867 in Autenhausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Autenhausen, Mellrichstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 09.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Mathilde Ochs wuchs in der oberfränkischen Gemeinde Autenhausen in der Familie Peter(?) und Babette Gutmann auf. Die letzten jüd. Einwohner dort verließen schon im November 1923, nach einem frühen, schweren Pogrom durch Nazis, den Ort und zogen in die nahe Stadt Coburg. Mathilde war in der unterfränkischen Kleinstadt Mellrichstadt, Landkreis Rhön-Grabfeld, mit Karl Ochs verheiratet und lebte dort zuletzt verwitwet, zusammen mit ihrer Schwester Ida Blum. Ihr Sohn Joseph Ochs konnte in die USA emigrieren und lebte dann in St. Louis. Mathilde Ochs kam im Juli 1941 zur Behandlung in das Jüd. Krankenhaus in Würzburg. Sie musste ihre Wohnung in Mellrichstadt räumen und wurde in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg aufgenommen. Am 23.September 1942 wurde sie mit der Schwester Ida ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1005][1021][1027][1078].