Alfred Oppenheimer wurde am 11.12.1871 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Tübingen, Heil- und Pflegeanstalt Zwiefalten, Tötungsanstalt Grafeneck. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Oppenheimer Abraham (Adolf) (03.04.1842–16.01.1904) und Oppenheimer Hermine geb. Blum (23.10.1844–14.03.1888).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Camilla geb. Müller, Mueller, die Ehe wurde am 1898 in Würzburg geschlossen.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Dina geb. Israel, die Ehe wurde am 1913 ? in Stuttgart ? geschlossen.
Sein Kind war Oppenheimer Albert (02.04.1900–?Aug. 1979).
Er starb am 09.05.1940, Mai 1940 in Tötungsanstalt Grafeneck.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rechtsanwalt; Dr. jur. Alfred Oppenheimer wuchs als zweiter von drei Söhnen der Arztfamilie Abraham und Hermine Oppenheimer in Würzburg auf. Gymnasium, Studium in Würzburg und Erlangen; 1896 Promotion Erlangen. Er eröffnete vpr 1900 eine Anwaltskanzlei (später in der Theaterstraße 11). Vorsitzender der Frankenloge (Bne Briss). Ende 1905 (aus gesundheitlichen Gründen?) verzogen; Aufenthalte an der Riviera und in der Schweiz, später in Stuttgart und Tübingen, Baden-Württemberg. NS-Regime: Der schon früh psychisch erkrankte Jurist war ab etwa 1912 Patient der Universitäts-Nervenklinik in Tübingen (Universitätsklinikum Tübingen). 1935 von dort verlegt, weil angeblich kein Platz mehr für Dauerpatienten war. Alfred Oppenheimer war später in der Landesanstalt in Zwiefalten untergebracht. Von dort wurde er im Mai 1940 in die Tötungsanstalt Grafeneck verschleppt. [1016][1003] Quellen: -Alfred Oppenheimer, Der privatrechtliche Schutz der Fischereiberechtigten in öffentlichen Flüssen gegen Verunreinigung des Fischwassers durch die Abwässer der chemischen Fabriken nach gemeinem Rechte, 1896. (Dissertation Universität - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Forschung, Lehre, Unrecht : die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, 2015, Ausstellungskatalog, S. 3. (ifb.bsz-bw.de).