Alfred (Fred) Oppenheimer (1886 - 1941)

Alfred (Fred) Oppenheimer wurde am 16.10.1886 in Goldbach geboren und lebte in Goldbach, Aschaffenburg, Krefeld, Berlin, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, Würzburg, Mannheim.

Seine Eltern waren Oppenheimer Lina geb. Metzger (um 1860) und Oppenheimer Moritz (23.07.1854–15.09.1913).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bach Sophie, Sophie (Sofie) geb. Schwabacher, die Ehe wurde am 1918 in Würzburg geschlossen.

Er starb am 16.01.1941 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Handelsvertreter. Alfred Oppenheimer wuchs in der Händlerfamilie Moritz und Lina Oppenheimer in der Marktgemeinde Goldbach bei Aschaffenburg auf. Er besuchte die Volksschule in Goldbach und eine Realschule in Aschaffenburg. Es folgte eine kaufmännische Lehre in Krefeld und eine Berufstätigkeit in Berlin. 1907/08 leistete er seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger in Aschaffenburg. Er arbeitete dann bis Januar 1935 als Reisender für die Zigarrenfabrik Mayer in Mannheim. I. Weltkrieg: Kriegsdienst als Vizefeldwebel bei der Postprüfstelle in Würzburg. NS-Regime: Mitglied, Kassenwart im jüd. Geselligkeitsverein "Club 1912" Würzburg. Im April 1937 zweitägige Haft, weil der Club vom Regime als Loge (Logenvereinigung) eingeschätzt wurde. Im Novemberpogrom 1938 festgenommen; einwöchige Haft in Würzburg, aus gesundheitlichen Gründen entlassen. Alfred Oppenheimer arbeitete zuletzt in der Wohlfahrtspflege der Jüd. Gemeinde Würzburg. [1016][1023] Er war 1913 Trauzeuge bei Raphael Oppenheimer und Gotha geb. Strauß [1093] Am 8. Dezember 1938 hat er den zusätzlichen Vornamen "Israel" angenommen. Dies wurde am 28. März 1951 widerrufen. [1092].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.