Simon Emanuel Oppenheimer wurde am 16.08.1812 in Heßdorf geboren und lebte in Heßdorf, Würzburg.
Seine Eltern waren Oppenheimer Mendlein Löw (1788–15.06.1849) und Oppenheimer Sara geb. Lissmann (1788–08.10.1835).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Fanny geb. Maier (Mayer, Meyer), die Ehe wurde am 1836 geschlossen.
Seine Kinder waren Cramer Therese geb. Oppenheimer (?22.03.1837–17.04.1908), Oppenheimer Loeb (03.03.1845), Oppenheimer Maier Simon Emanuel (12.05.1841–Mai 1924), Oppenheimer Isaak Simon Emanuel (14.09.1839–02.12.1906) und Oppenheimer Sara (17.05.1843–24.02.1851) sowie weitere 4 Kinder.
Er starb am 02.11.1886 in Würzburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Würzburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Tuchwarenhändler, Manufaktur-und Kolonialwarenhändler [1147]. Simon Emanuel (auch Mendlein) Oppenheimer stammte aus der Familie Mendlein Löw Oppenheimer und der Sara geb. Lissmann [1147] in der unterfränkischen Gemeinde Heßdorf, Landkreis Main-Spessart. Die Juden stellten dort um 1816 rund 40 Prozent der Einwohner; ihre Gemeinschaft entwickelte sich aber ab etwa 1850 stark rückläufig. [1023] Auch Simon und andere Familienmitglieder waren unter den Abwanderern. Er machte sich um 1840 mit seiner jungen Familie in Würzburg ansässig, zunächst als Großhändler für Kurz- und Strumpfwaren. In den 1870er Jahren gründete er hier eine (Filz-) Schuhfabrik (später Firma "H. Buxbaum & Co."). Der religiös gebildete Mann zählte zur Führungsriege der Kultusgemeinde Würzburg (Israeltische Kultusgemeinde) und zu den führenden Kaufleuten der Stadt. [1016][1023].