William Oppenheimer geb. Wilhelm (1875)

William Oppenheimer geb. Wilhelm wurde am 24.08.1875 in Aub geboren und lebte in Aub, Würzburg, Kansas City, MO, San Francisco.

Seine Eltern waren Oppenheimer Sophie geb. Schmidt (um 1850) und Oppenheimer Veit (um 1845).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Emma geb. Stern, die Ehe wurde am 1903 geschlossen.

Seine Kinder waren Oppenheimer Hugo (01.08.1904) und Adler Ruth geb. Oppenheimer (22.04.1910–?Febr. 1985).

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. William (Wilhelm) Oppenheimer wuchs in der Weinhändlerfamilie Veit und Sophie Oppenheimer in der unterfränkischen Kleinstadt Aub, Landkreis Würzburg, auf. Er besuchte die Volksschule in Aub, dann wohl zwei Jahre eine Realschule in Regensburg. Um 1890 trat er in das elterliche Geschäft in Aub ein. Von 1896 bis 1898 leistete er seinen Militärdienst. I. Weltkrieg: 1917/18 Kriegsteilnehmer in einem bayerischen Infanteriebataillon, Frontkämpfer (Ehrenkreuz des Weltkrieges). 1923 zog er mit seiner Familie nach Würzburg und verlegte sein Weinhandelsgeschäft hierhin; er führte die Wein- und Spirituosenfirma "Wilhelm Oppenheimer" (zeitweise auch Brennerei(?), mit Kellerei in der Sanderstraße 10. Wilhelm Oppenheimer war Anhänger der Deutsche Demokratische Partei. NS-Regime: Auflösung seiner Firma um 1935/36; Mitglied Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten, Isr. Bruderschaft (Chewra Kadischa), jüd. Geselligkeitsverein Casino (Casinogesellschaft). Im August 1937 wurde der Hausbesitzer wegen "unsozialen Verhaltens" (Hausstreitigkeiten) bei der Gestapo denunziert. Er emigrierte im Oktober 1938, nach der Veräußerung seines Hauses in der Bismarckstraße 12, mit seiner Frau Emma über New York [1066] nach Kansas City/USA; seine Kinder Hugo und Ruth waren bereits Jahre zuvor ausgewandert. [1016] Ihre 70.Geburtstage begingen die gleichaltrigen Emma und Wilhelm Oppenheimer 1945 in San Francisco. [1021] Quellen: -jewishgen.org (German Special Interest Group of JewishGen, comp. Germany, Data on 7,400 North Bavarian Jews) -ancestry.com (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Kriegsstammrollen; New York, Passenger Lists, 1820-1957 - Schiff "Deutschland" von Hamburg; wikien(1940 United States Census)).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.