Armand Oster (1883 - 1941)

Armand Oster wurde am 03.01.1883 in Köln geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Köln, Würzburg, München, Ghetto Kowno. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oster Bertha (Lina, Binchen) geb. van Wien, die Ehe wurde am 20.02.1913 in München geschlossen.

Seine Kinder waren Oster Kurt Rolf (27.11.1913) und Oster Liselotte (30.09.1919).

Er starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt; Dr. med. Armand Oster wuchs in der Kaufmannsfamilie Arnold und Wilhelmine Oster in der Stadt Köln, Nordrhein-Westfalen, auf. [1024] Er studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte hier 1913. [1016] Mitglied in konservativen jüd. Studentenverbindungen; 1913 Approbation. [1066] Ab 1912 hielt sich der Facharzt für Urologie, Haut- und Geschlechtskrankheiten in der bayerischen Landeshauptstadt München auf, ab 1913 verheiratet mit Berta van Wien aus Würzburg; 1913 und 1919 wurden ihre Kinder Kurt Rolf und Liselotte geboren. I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer als Offizier. NS-Regime: Berufsverbot 1938(?); [1066] Armand und Berta Oster wurden am 20.November 1941 von München ins Kowno deportiert und nach der Ankunft ermordet. [1024] Quelle: -Armand Oster, Über einen Fall von Doppelmissbildung: Dicephalus tribrachius, 1912 (Dissertation Universität Würzburg 1913 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.