Eduard Paim wurde am 19.08.1918 in Worms geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Worms, Ichenhausen, Würzburg, Schweich, Luxemburg, Brüssel, Sammellager Mechelen, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am ?1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Eduard Paim wuchs mit drei Geschwistern in der Familie des russischen Einwanderers Leo (Leiser) Paim und seiner Ehefrau Mathilde in der bayerisch-schwäbischen Stadt Ichenhausen auf. Im April 1934 zog er nach Würzburg und begann seine Ausbildung an der Israelitischen Lehrerbildungsanstalt, die er 1937 mit seinem Lehrerexamen abschloss. Er war hier Mitglied im zionistischen Jugenbund Bachad, Jüd. Jugendbund Würzburg(Jüdische Jugendbewegung) und im Jüd. Turn- und Sportverein (ITUS) Würzburg. [1016] 1937/38 war Eduard Paim wahrscheinlich als Lehrer der Kultusgemeinde in der Stadt Schweich, Rheinland-Pfalz, angestellt. Nach dem Novemberpogrom 1938 flüchtete er über Luxemburg nach Belgien. Am 31.Juli 1944 wurde er von seinem Wohnort Brüssel über das Sammel-Lager Mechelen ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Auch seine Eltern und seine Schwester Ruth wurden im Holocaust ermordet. [1003] Quelle: -Würzburger Stolpersteine (Dominik Michel).