Willy Palmer geb. Pappenheimer (1886 - 1966)

Willy Palmer geb. Pappenheimer wurde am 02.07.1886 in Eichstätt geboren und lebte in Eichstätt, Würzburg, San Francisco.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Palmer (Pappenheimer) Martha geb. Buxbaum, die Ehe wurde am 1913 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Kahn Ann (Annelise), Ann geb. Pappenheimer, Pappenheimer Annelise (21.05.1914–01.01.2007) und Palmer Kurt geb. Pappenheimer (21.05.1914–20.05.1996).

Er starb am 03.06.1966 in San Francisco.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rechtsanwalt, Dr. jur. et. rer. pol; Versicherungsagent. Willy Palmer wuchs in der Familie des Gerberei-Besitzers David Pappenheimer und seiner Frau Emma Pappenheimer in der nordoberbayerischen Stadt Eichstätt auf. Er kam 1900 mit seiner verwitweten Mutter nach Würzburg. Gymnasium, Studium in der Stadt; 1911 Promotion an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach der juristischen Staatsprüfung 1912 erhielt er 1913 die Zulassung als Rechtsanwalt in Würzburg. I. Weltkrieg: 1916-1918 Kriegsteilnehmer als Unteroffizier; Frontkämpfer. Ehrenamt: Vorsitzender der Honoratioren-Vereinigungen "Frankenloge" Bne Briss und "Club 1912". Mitglied der Jüd. Studentenverbindung "Salia" Würzburg, Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten, Jüd. Turn- und Sportverein (ITUS) Würzburg, jüd. Geselligkeitsvereine "Kegelclub Dreißiger" und "Casino" (Casinogesellschaft). NS-Regime: Willy Pappenheimer emigrierte im September 1937 mit seiner Frau Martha in die USA; Überfahrt von Southampton nach New York auf dem Schiff "Manhattan". Er war später als Versicherungsagent in San Francisco tätig (1942). Dort 1966 im 80.Lebensjahr verstorben. Vater von Kurt Palmer und Ann Kahn. [1016][1066] Quellen: -Willy Pappenheimer, Die Behandlung der feindlichen Kauffarteischiffe bei Ausbruch der Feindseligkeiten nach dem einschlägigen Abkommen der zweiten Haager Friedenskonferenz. (Dissertation Universität Würzburg 1911 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -ancestry.com (New York, Passenger Lists, 1820-1957) -Reinhard Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933, 2006, 216.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.