Simon Patron (1887 - 1971)

Simon Patron wurde am 29.05.1887 in Bobenheim-Roxheim geboren und lebte in Roxheim, Busenberg, Mannheim, Würzburg, Antwerpen, Rio de Janeiro.

Seine Eltern waren Patron Henriette geb. Nuysmann (um 1860) und Patron Jakob (01.11.1857).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Patron Bluma geb. Bayowitz, die Ehe wurde am 1917 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Patron Ida (06.01.1928), Patron Leopold (06.05.1925–29.08.2005), Patron Johanna (08.08.1918), Patron Regina (11.08.1931), Patron Heinz Isi (13.03.1933) und Patron Jakob (13.09.1921).

Er starb am 16.09.1971 in Rio de Janeiro.

Die Grabstätte befindet sich im "Rio de Jarneiro, Cemeterio Comunal Israelita".

Weitere Angaben aus den Quellen: Händler, Kaufmann. Simon Patron wurde als Sohn des polnschstämmigen Kultusbeamten Jakob Patron und seiner Frau Henriette in der damals bayrischen Gemeinde Roxheim, Rheinland-Pfalz (wohl Bobenheim-Roxheim), geboren. Er hatte später das Heimatrecht in der nahen Gemeinde Busenberg, einem der Dienstorte seines Vaters; 1894 erhielt er die deutsche Staatsangehörigkeit. Von 1909 bis 1911 leistete er seinen Militärdienst in der bayerischen Armee. Er zog Ende 1913 von Mannheim nach Würzburg. Hier zuächst tätig als "Händler auf Messen und Märkten" (Ambulanter Handel), dann als Verkäufer von Schreibwaren, Betreiber einer Wäscherei (1916) und andereres.I.Weltkrieg: 1916/17 Kriegsdienst, -teilnehmer(?). Ab 1917 war er in Würzburg mit Bluma Bayowitz aus einer ostjüd. Familie der Stadt verheiratet. Die Familie mit inzwischen sechs Kindern emigrierte im Juli 1933 mit Angehörigen der Ehefrau nach Antwerpen; später eventuell weiter nach Frankreich, [1016] dann, wohl im II. Weltkrieg nach Rio de Janeiro. Simon und Bluma Patron wurden im dortigen Jüd. Friedhof beerdigt. [1065].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.