Samuel Anton Pfeuffer (1876)

Samuel Anton Pfeuffer wurde am 05.11.1876 in Giebelstadt geboren und lebte in Giebelstadt, Mainz, Würzburg, Palästina.

Seine Eltern waren Pfeuffer David (um 1860–vor 1930) und Pfeuffer Klara (Clara) geb. Rauh.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Pfeuffer Sofie geb. Eppstein, die Ehe wurde am 1908 in Zell bei Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Zofar Zeev geb. Pfeuffer, Willi (03.10.1911–um 1992), Löwenstein Lotte Rachel geb. Pfeuffer (04.09.1909) und Pfeuffer Otto (27.04.1914).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Samuel Pfeuffer wuchs in der Viehhändlerfamilie David und Klara Pfeuffer in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt, Landkreis Würzburg, auf. Er war als junger Mann in Mainz berufstätig; 1895 zog er von dort nach Würzburg. Hier war er kaufmännischer Angestellter in der Kurzwarenhandlung "Kellermann & Oberndörfer", ehe er 1903 die Posamenteriegroßhandlung "Samuel Pfeuffer" gründete (1914 "Gebrüder Pfeuffer" mit dem Bruder Friedrich). 1911 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt Würzburg. I. Weltkrieg: 1916-1918 Kriegsdienst, -teilnehmer(?). Samuel Pfeuffer war ein führender Vertreter der Orthodoxen (Orthodoxes Judentum) in der Jüd. Gemeinde Würzburg. Ehrenamt: Vorsitzender Verein Ohawe Emeth (Lernzirkel), Vereinigung der Sabbatfreunde. Ab Mitte der 1920er Jahre Mitglied der Verwaltung der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde); Delegierter im Gremium ("Tagung") des 1920 gegründeten Verbandes Bayerischer Isr. Gemeinden (VBIG). Verwaltungsmitglied der Isr. Kranken- und Pfründerhausstiftung Würzburg. Er emigrierte im Juli 1936 mit der Ehefrau nach Palästina. Vater von Lotte Loewenstein, Willi und Otto. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.