Gunda (Kunigunde) Prager wurde am 22.04.1880 in Forchheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Forchheim, Würzburg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Prager Getta geb. Löwenstein (um 1850) und Prager Salomon (um 1845).
Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Gunda (Kunigunde) Prager wuchs in der Viehhändlerfamilie Salomon und Getta Prager in der oberfränkischen Kleinstadt Forchheim auf. Sie lebte ab etwa 1930 bei ihrer verwitweten Schwester Selma Sigmund in Würzburg. NS-Zeit: Bei der Volkszählung 1939 wurde Gunda Prager im Haus Schnalzmarkt 6 registriert; sie war zu diesem Zeitpunkt wohl noch als Haushälterin bei der seit langem dort wohnenden Familie Moses Freudenreich tätig. [1078] Zuletzt war sie im sogenannten Jüd. Unterkunftsheim Bibrastraße 6 ("Judenhaus") beschäftigt; als Berufsbezeichnung findet sich hier "Hausdame, Näherin". [1063] Am 17.Juni 1943 wurde sie mit ihrer auch dort einquartierten Schwester Selma Sigmund mit der letzten größeren Gruppe fränkischer Juden nach Auschwitz deportiert und ermordet (ein kleiner Teil kam nach Theresienstadt). [1003] Zurück blieben in Würzburg nur wenige jüd. Partner in "Mischehen" und "Geltungsjuden" .